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Wasserschaden: Was übernimmt die Gebäudeversicherung?

Eine Gebäudeversicherung ist eine der wichtigsten Versicherung für den Eigentümer einer Immobilie. Inhalt dieser Versicherung sind unter anderem Schäden, welche durch Hagel, Wasser und auch Feuer oder Sturm an der versicherten Immobilie inkl. der eingetragenen Nebengebäude und Garagen entstehen.

Besonders Schäden durch Feuer und Wasser können ein Gebäude so stark schädigen, dass die Immobilie im schlimmsten Fall einen Totalverlust erleidet. Der abgedeckte Wasserschaden durch die Gebäudeversicherung umfasst hierbei jedoch in der Regel nur den Wasserschaden durch Leitungswasser. Andere Formen wie z.B. Hochwasserschäden müssen separat versichert werden.

Bei welchem Wasserschaden übernimmt die Gebäudeversicherung die Kosten?

Tritt ein Schaden durch einen Wasserrohrbruch, defekte Zuleitungsschläuche oder defekte Teile der sanitären Anlagen auf, so ist dieser entstandene Wasserschaden durch die Gebäudeversicherung abgedeckt.

Sie übernimmt jedoch nicht nur die Kosten für die Beseitigung des durch den Wasserschaden entstehenden Schaden, sondern der Eigentümer kann weitere Kosten geltend machen. So werden z.B. auch Kosten für eine entfallende bzw. entgangene Miete über einen Zeitraum von maximal 12 Monaten übernommen (Hierzu auch mehr unter Mietminderung bei Wasserschaden). Ebenso werden Kosten für eine Übergangswohnung für den Fall übernommen, wenn der Eigentümer die Wohnung oder das Haus selbst bewohnt hat.

Wir der Wasserschaden durch einen Mieter verursacht ist die Frage: Wasserschaden – Wer zahlt? Schnell geregelt, der Verursacher (MIeter) bzw. dessen Haftpflichtversicherung.

Was kostet die Gebäudeversicherung?

Der Beitrag, den eine Gebäudeversicherung kostet, ist in erster Linie abhängig vom gewünschten Versicherungsschutz und Leistungsumfang. So kann zum Beispiel der Bereich Wasserschaden in der Gebäudeversicherung zusätzlich durch die Absicherung von Wasserschäden z.B. durch Hochwasser oder Überschwemmungen erfolgen. Diese zu den Elementarschäden zählenden Einflüsse sind vor allem in Gegenden angeraten, in diese Gefahren für das Eigentum erhöht sind.

Zusätzlich zum gewünschten Versicherungsschutz sind noch das Alter, die Ausstattung, die Größe, die Lage des Objektes sowie die gewünschte Höhe der Versicherungssumme ausschlaggebend für die Beitragshöhe. Der Preis wird je m² Wohnfläche berechnet und liegt in der Regel zwischen 1,50€ und 2 € / m².

Da sich nicht nur die Preise, sondern zum Teil auch die Leistungen z.B. bei der Regulierung von einem Wasserschaden innerhalb der Gebäudeversicherung unterscheiden, ist ein Vergleich mehrere Anbieter empfehlenswert.



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59 Antworten auf "Wasserschaden: Was übernimmt die Gebäudeversicherung?"

  • Christoph Schein
    22. Januar 2012 - 12:09 Antworten

    Ich hatte am 18.01.2012 einen Wasserschaden in Meiner Wohnung. Die Feuerwehr hatte mich Informiert, dass das Wasser aus meiner Wohnung kommt und das sie meine Tür aufgebrochen haben. Der Hausmeister war auch da und wir gingen rein, um zu schauen, was Geschehen war. Aber wir sahen nichts (Ursache). Es war alles Unterwasser. Das Schlafzimmer, die Diele und das Bad waren Überschwemmt in der Küche war nichts zu sehen. Auch im Wohnzimmer war kein Wasser. Einen Tag danach Kam ein Gutachter, der die Wohnung auf Feuchtigkeit untersuchte. Er sagte mir dann, dass die Wohnung KOMPLETT feucht wäre. Und es müsse alles raus… Was soll ich machen!

    • Dennis Hundt
      22. Januar 2012 - 12:20 Antworten

      Hallo Herr Schein,

      unabhängig davon, wo das Wasser her kam, können Sie sicher nicht in der durchnässten Wohnung bleiben. Alles muss abtrocknen. Die Frage ist, wer kommt für den Schaden auf bzw. wo kam das Wasser her?

      Erst wenn die Ursache gefunden wurde, kann festgemacht werden, wer die Schult an dem Wasserschaden trägt und wer die Kosten übernehmen muss. Sie? Ihr Vermieter? Oder vielleicht ein anderen Mieter im Haus? Den Verursacher zu finden ist natürlich auch wichtig, um zu klären, wessen Versicherung den Schaden ggf. reguliert.

      Viel mehr kann ich zu dem Sachverhalt leider nicht schreiben.

      Beste Grüße

      Dennis Hundt

  • Jens L.
    16. Februar 2012 - 19:03 Antworten

    Hallo,
    folgendes Problem. In der Wohnung über mir ist ein Wasserrohr geplatzt. Jetzt ist es so das durch das Wasser die Wände im Schlafzimmer, Flur und Küche nass sind. Ich hab mittlerweile auch Raum-Entfeuchter usw. bekommen.

    Die sollen nun mindestens 2 Wochen hier arbeiten. Jetzt wird auch noch der Teppich aus Schlafzimmer und Flur rausgerissen. Ich hab also nur mein Wohnzimmer zur Verfügung das nun auch schon recht voll gestellt ist da ich mein Bett und Schränke abbauen musste da der Teppich raus muss.
    Jetzt zu meinen Fragen:
    Um wie viel Mietminderung kann ich meine Vermieterin anhauen?
    Kann ich irgendwie noch Schadenersatz fordern von der Gebäudeversicherung meiner Vermieterin? Hab ja auch 5 Stunden. mit gearbeitet um Boden trocken zu kriegen und musste mir auch extra ein Urlaubstag nehmen!
    Wenn man Anspruch auf irgend was hat, an wen wendet man sich dann?
    Schöne Grüße
    Jens

    • Dennis Hundt
      16. Februar 2012 - 19:17 Antworten

      Hallo Jens,

      danke für den Kommentar.

      Ja, Sie können die Miete durchaus mindern. Wie viel ist schwer zusagen, vielleicht können Sie einfach für die Fläche, die vom Schaden nicht betroffen ist weiter zahlen. Für die nicht nutzbaren Räume mindern Sie (die Warmmiete), ich denke das ist fair. Wenn Sie sich noch deutlich stärker eingeschränkt fühlen, kann ggf. auch noch mehr gemindert werden. Hier ist der individuelle Fall zu betrachten.

      Ich denke auch den Arbeitsausfall können Sie entschädigt bekommen. Sowohl Mietminderung, als auch den Arbeitsausfall sollte die Gebäudehaftpflichtversicherung der Vermieterin tragen. Für Sie ist Ihre Vermieterin Ansprechpartnerin.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Jens L.
    16. Februar 2012 - 19:46 Antworten

    Hallo, danke für die schnelle Antwort! Finde es klasse das es sowas wie hier gibt. Immer weiter so.
    Schöne Grüße
    Jens

  • Marcel
    18. Februar 2012 - 11:13 Antworten

    Hallo,
    in der Wohnung über mir lag am 14.02.2012 ein Heizungsrohrbruch vor. Nun sind natürlich Teile meiner Wohnzimmerdecke angegangen, soll heißen durchnässt und sogar mechanisch verformbar, und Teile der Wände vom Wasserschaden gezeichnet. Da die Decken aus einer Art Pressspan bestehen ist es mit einer einfachen Trocknung nicht getan, da dieses Holz sich ausdehnt und Wellen schlagen würde.
    Was die Sache nun wiederum ganz interessant macht ist die Tatsache das jene Wohnung über mir einer anderen Hausverwaltung gehört, als meine, und natürlich auch noch unbewohnt war.

    Meine Frage ist nun: Wie lange muss ich der Hausverwaltung Zeit geben bis diese einen Gutachter schickt, der Schaden beseitigt und reguliert und wo mache ich meine Mietminderung geltend?
    Dies alles ist zwar in meinem Urlaub passiert, aber trug ja in dem Fall keiner Erholung bei, sondern eher dem Gegenteil. Kann ich dies auch mit Schadensersatz geltend machen?

    MfG

    • Dennis Hundt
      18. Februar 2012 - 18:57 Antworten

      Hallo Marcel,

      eine Mietminderung machen Sie gegenüber Ihrem Vermieter geltend. Ihr Vermieter kann sich den Schaden dann vom Eigentümer der Wohnung über Ihnen wiederholen. Ihrem Vermieter bzw. Ihrer Hausverwaltung sollten Sie natürlich für die Beseitigung / für ein mögliches Gutachten eine kurze Frist setzen. Schließlich ist alles durchnässt. Ich denke wenige Tage sollten genügen.

      Ob Sie eine Entschädigung für Ihre Arbeitsleistung / verlorenen Urlaubstage bekommen, kann ich Ihnen nicht sagen. Das ist aber sicherlich nicht auszuschließen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Peter Jensen
    18. Februar 2012 - 17:45 Antworten

    Hallo,
    wir hatten vor zwei Wochen einen Leitungsbruch im Keller unseres Eigenheimes. Gutachter der Versicherung und Sanierungsfirma waren vor Ort. Es treten sowohl Wohngebäude- als auch Hausratversicherung für den Schaden ein.
    Da wir nicht alles wieder so haben wollen, wie es vorher war, stellt sich die Frage, ob wir uns die Schadenshöhe nicht auszahlen lassen können natürlich ohne die Mwst.
    Der Gutachter hat mir das Angebot der Sanierungsfirma zugesandt und meinte,die Versicherung zahlt mir 12€ die Stunde plus Material. Bei den (günstigen Preisen) des Angebotes komme ich da nicht mit. Ich solle mir mal Gedanken machen, was ich haben möchte.
    Was steht mir denn eigentlich zu?
    Vielen Dank schon mal!!
    Mit freundlichen Grüßen

    Peter Jensen

    • Dennis Hundt
      18. Februar 2012 - 19:01 Antworten

      Hallo Herr Jensen,

      danke für Ihren Kommentar. Ich freue mich für Sie, dass der Schaden reguliert wird. Welche Auszahlung / welcher Stundenlohn Ihnen bei Eigenleistung zusteht kann ich Ihnen leider nicht sagen. Ich vermute, das wird bei jeder Versicherung verschieden sein. Ich denke, hier müssen Sie sich in Ihnen Versicherungsbedingungen schlau machen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • F. Tamier
    27. Februar 2012 - 23:41 Antworten

    Guten Abend,
    wir wohnen seit einem halben Jahr in unserer Wohnung. Im Dezember bemerkten wir einen Wasserfleck an der Türzarge unseres Badezimmers und meldeten dies der Hausverwaltung. Diese kam vorbei und schaute sich den Schaden an und benachrichtigten die Eigentümer der Wohnung. Nach drei Wochen kam ein Gutachter und stellte nach Entfernen einer Fliese unter der Duschwanne fest, das die Duschwand defekt ist und das Wasser durch diese unter der Duschewanne entlang an die Wand läuft, diese durchnässt und das ganze erst an der Türzarge zum Vorschein kommt. Er meinte, es müsste einen technische Trockenlegung erfolgen, die mindestens 2 bis 3 Wochen dauern würde.
    Danach erfolgte von Seitens der Hausverwaltung oder der Eigentümer keine Reaktion, woraufhin wir eine schriftliche Frist von zwei Wochen zur Mängelbeseitigung setzten. Nach einigen Anrufen kam zwei Tage vor Ende der Frist der Fliesenleger und erneuerte die Silikondichtung der Dusche. Nach seinen Angaben sei aber die technische Trocknung nicht nötig, da die Wand auch durch die entfernte Fliese genug Luft zum Trocknen bekommen würde.
    Leider trat weiterhin Wasser aus und wir meldeten dies auch sofort, woraufhin diesmal die Eigentümer und die Hausverwaltung vorbeikamen, um sich den Schaden anzusehen. Man einigte sich darauf, das der Fliesenleger erneut zur Reperatur vorbeikommt und evt. noch den Klempner mit zu Rate zieht. Nach drei weiteren Besuchen im Januar hatten diese es auch endlich geschafft, die Dusche dicht zu bekommen. Die Wand sollte weiter trocknen und der Fliesenleger in drei Wochen die entfernte Fliese wieder einsetzen.
    Gestern rief uns ein Fachmann für Trockenlegung an und wollte einen Termin vereinbaren (gleich am nächsten Tag), um ein Trockengerät mit dazugehörigen Wandbohrungen zu installieren. Wir haben davon nichts gewusst und erstmal um Zeit gebeten, das ganze mit der Hausverwaltung bzw. den Eigentümern zu klären, denn es gibt folgende Probleme dabei: es ist eine 2-Raumwohnung und das Bad liegt am Verbindungsgang zwischen Stube und Schlafzimmer. Das Bad selber ist 6qm groß und hat keine Fenster. Das heißt, die Schläuche werden über den Zwischengang in das Bad reingelegt, der Trockner selber in die Dusche gestellt (muss dann zum duschen rausgenommen werden, es gibt keine Wanne), die Zwangslüftung würde auf 24h-Betrieb geklemmt und die Tür müsste auf Grund der Schläuche immer offen bleiben.
    Es würde also neben dem Platzproblem auch zu einer Lärmbelästigung kommen, wo uns keiner sagen kann, wie hoch diese ist. Das wäre aber wichtig zu wissen, denn wir wohnen hier mit unserem sechs Monate alten Baby, welches ja auch Ruhezeiten braucht.

    Meine Fragen:
    Falls man mit dem Baby auf Grund der Baumaßnahme nicht in der Wohnung bleiben kann, ist es möglich in ein Hotel oder ähnliches zu ziehen und die Kosten übernehmen zu lassen? Ab wann ist es mit Baby unzumutbar?
    Ist eine Mietminderung während der Bauzeit möglich?
    Können uns Nachteile dadurch entstehen, dass wir den Termin für die Trockenlegung erstmal nicht bestätigt haben?

    Vielen dank für Ihre Hilfe! Mit Freundlichen Grüßen F. Tamier

    • Dennis Hundt
      28. Februar 2012 - 11:34 Antworten

      Hallo Frau Tamier,

      danke für den sehr ausführlichen Kommentar. Ich versuche meinen Eindruck kurz und verständlich wiederzugeben.

      Ihr Vermieter ist für den Schaden verantwortlich, ohne Frage. Er muss den Schaden auch beheben, da er die Instandhaltungspflicht inne hat. Wenn die Wohnung nur eingeschränkt nutzbar ist, haben Sie ein Recht die Miete angemessen zu mindern. Für die zeit, der eingeschränkten Nutzung = Trocknungsphase.

      Wie hoch eine Minderung ausfallen kann ist nicht eindeutig zu sagen. Es gibt hier keine Regelungen. Fälle die vor Gericht gelandet sind, geben erste Anhaltspunkte – aber es sich sicher schwierig einen ähnlichen Fall wie den Ihren zu finden.

      Das Trocknungsgerät ist offensichtlich noch nicht angeschlossen und Sie wissen auch noch nicht, wie sehr die Trocknung Sie beeinflussen wird (hier meine ich auch den Lärm).

      Sie müssen also bei Beginn des Prozedur entscheiden, wie hoch die Beeinträchtigung ist und wie hoch Sie mindern wollen. Ich persönlich sehe schon eine Minderung von mindestens 20% der Warmmiete. (Es gibt auch sehr leise Geräte, ohne Schläuche, hier sind die 20% dann sicherlich schon Oberkante der Minderung)

      Zum Hotel: Wenn die Wohnung unter Wasser steht, können Sie als Mieter auch ins Hotel ziehen, eine solche Schwere sehe ich bei ihnen nicht. Ich denke, trotz Kleinkind, ist ein Umzug ins Hotel nicht rechtfertigt. Man kann das natürlich machen, die Frage ist dann aber, wie kompliziert wird es, die Auslagen vom Vermieter zurück zu bekommen.

      Das Sie den Termin erst mal mit der Hausverwaltung abstimmen wollen halte ich für unproblematisch, gerade weil die Verwaltung Sie offensichtlich nicht über den Anruf / den Terminwunsch der Firma informiert hat.

      Ich hoffe ich konnte Ihnen helfen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • K.M.
    10. März 2012 - 12:46 Antworten

    Hilfe!
    Ein großes Problem, mein Bruder und ich wohnen in einem 2.Familienhaus, er unten ich oben. Wir teilen uns die Gebäudeversicherung und er hat versäumt seinen Beitrag zu zahlen. Jetzt ist es so, dass ich wohl möglich einen Rohrbruch in meinem Bad habe und bei meinem Bruder ist im Untergeschoss die Küchendecke feucht ist, besteht in diesem Falle ein Versicherungsschutz?

    Viele Grüße

    • Dennis Hundt
      11. März 2012 - 15:50 Antworten

      Hallo K.M.,

      leider kann ich Ihnen Ihre Frage nicht fachlich beantworten. Mein Menschenverstand sagt mir aber, dass nur Versicherungsschutz besteht, wenn die Versicherungsprämien auch vollständig bezahlt wurden.

      Grüße

      Dennis Hundt

  • Jochen A.
    10. April 2012 - 12:57 Antworten

    Hallo,

    Ich habe da mal eine bescheidene Frage. Ich habe jetzt den Fall, dass mein Nachbar einen Wasserschaden in seiner Küche hat, die direkt neben meinem Wohnzimmer liegt.
    Jetzt ist in diesem Haus die Wasserleitung so geführt das die im Boden meines Wohnzimmers liegt und das Wasser sich seinen weg von der Küche unter meinen Laminatboden gebahnt hat.

    Nur als Info: Der Wasserschaden meines Nachbars ist nicht sein Selbstverschulden sondern liegt an dem Alter der Leitungen.

    So, jetzt hatte ich eine Dame hier, die sich um die Vermietungen kümmert und sie sagt mir, dass sei ja mein Laminat und das müsse ich selber erneuern oder dafür müsse ich ja eine Hausratversicherung haben.

    Aber da mich ja kein Verschulden trifft, kann das doch nicht meine Aufgabe sein das jetzt auf meine Kosten zu erneuern.

    PS: Laminatboden war echt Kostspielig und ist jetzt gerade mal 4 Jahre alt. Was jetzt.

    Danke schon mal im Voraus!

    • Dennis Hundt
      10. April 2012 - 17:56 Antworten

      Hallo Jochen,

      ich denke wir haben zwei Optionen:

      A: Das Haus gehört einem einzigen Eigentümer. In diesem Fall sehe ich den Eigentümer / Vermieter in der Pflicht den Schaden zu beheben und die Kosten zutragen. Im Normalfall hat man hierfür eine Gebäudehaftpflichtversicherung.

      B: Das Haus ist in Eigentumswohnungen aufgeteilt. Hier ist die Wohnungseigentümergemeinschaft verantwortlich, da der Schaden am Gemeinschaftseigentum aufgetreten ist.

      Ich denke nicht, dass Sie den Schaden tragen werden müssen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Frank S.
    20. April 2012 - 20:02 Antworten

    Hallo Herr Hundt,
    am 31.03.12 kam es zu einem Wasserschaden durch einen geplatzten Schlauch der Waschmaschine in der Wohnung über mir. Dies ist auch die Wohnung des Vermieters. Wasser trat großflächig durch die Decke gedrungen. Da es sich um eine Lehm-Stroh Isolierung handelt, sind an ca. 1/3 der gesamten Decke braune Flecken und seit einer Woche nun auch Schimmelflecken (ca. 1qm) aufgetreten.
    Geruchsbelästigung war die Folge. Durch extrem Lüften und Heizen konnte dies auch nach einer Woche beseitigt werden. 2 Entfeuchter und 3 Gebläse sind seit dem 18.04. aufgebaut. Diese sind relativ laut und nervig. Schimmel wurde durch die gleiche Firma mittels Spray behandelt. Ca. 3 Wochen werden die Geräte laufen, danach sollen die Renovierungsarbeiten beginnen. Dies wird dann sicher nochmal eine Woche dauern.

    Frage: Wie hoch kann eine Mietminderung in diesem Fall ausgelegt werden?

    – hinsichtlich Geruchsbelästigung, extra Heizen und Lüften, Lärmbelästigung, eingeschränkte Nutzung der Mietsache durch die Geräte und die Renovierungsarbeiten?

    • Dennis Hundt
      20. April 2012 - 21:53 Antworten

      Hallo Frank,

      alle Punkte die Sie aufgezählt haben, berechtigen Sie zur Mietminderung, keine Frage. Allerdings kann ich Ihnen keine pauschale Antwort geben. Alleine schon, weil die Minderung jetzt wohl etwas geringer ausfallen wird und bei der Renovierung (größere Beeinträchtigung) womöglich etwas höher. Gerichtsurteile geben Ihnen erste Anhaltspunkte in welchem Bereich Sie ungefähr richtig liegen. Sie können sich auch vorstellen, das die Minderung bei einer 1-Zimmer-Wohnung höher ausfallen wird (vielleicht bis zu 100%) als bei einer 4-Zimmer-Wohnung mit drei weiteren nutzbaren Räumen.

      Also, mein Tipp: Suchen Sie sich passende Gerichtsurteile und schätzen Sie ab, wie hoch Ihre Mietminderung ausfallen könnte.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Frank S.
    22. April 2012 - 18:43 Antworten

    Hallo Herr Hundt,
    vielen dank für die schnelle Antwort.
    Leider ist sie genauso „Konkret“ ausgefallen wie ich es mir dachte.
    Nun werde ich schauen was die Versicherung an Angeboten unterbreitet.
    Hilfreich wäre eine Art roter Faden an dem man sich lang hangeln könnte, der dann
    irgendwie alle Widrigkeiten berücksichtigt.

    Trotzdem vielen Dank und großes Lob
    für diese Webseite.

  • Angelika Neubauer
    27. April 2012 - 11:38 Antworten

    Hallo, guten Tag.

    Wir hatten einen Leitungswasserschaden. Ein geplatzter Schlauch verursachte, dass das Wasser durch die Deck in die Kellerräume tropfte. Entfeuchter alles erledigt. Wir sind gebäudeversichert mit Topp-Schutz. Der SV der Versicherung rechnete für die Renovierung in Eigenregie 576,00 Euro. Wobei aber nur einzelne Wände berücksichtigt sind. Wir wollten es aber von einer Firma machen lassen und haben einen Kostenvoranschlag über 1029,00 Euro eingereicht. Jetzt möchte die Versicherung davon aber nur 776,00 Euro erstatten. Ist das ok?

    • Dennis Hundt
      28. April 2012 - 09:36 Antworten

      Hallo Frau Neubauer,

      leider kann ich Ihnen nicht sagen, ob das Vorgehen der Versicherung in Ordnung ist. Ich denke hier hilft es nur, Einblick in die Versicherungsbedingungen zu nehmen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Conny
    19. Juli 2012 - 10:24 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt ,
    hab e auch eine Frage und finde es klasse das es hier so ein Forum gibt wo man schnell und umsonst Antwort bekommt.
    Ich bin vor 12 Jahren hier in meine Wohnung eingezogen (4. OG unter dem Dach), nun ist es so das das Dach undicht ist und die Decken in Küche und Wohnzimmer feucht sind (Holzdecke). Im Wohnzimmer muss ich mit Töpfen arbeiten, wenn es reintröpfelt. Eine Firma war heute da und meinte, das Dach wäre hinüber und es würde immer widermal reinregnen. Sie haben es wohl nur kurzzeitig „flicken“ können.
    Meine Frage kann ich hier Miete kürzen? Der Mangel war bei Einzug nicht bekannt. Wenn ja wieviel ? Wer trägt die jetzt bevorstehenden Renovierungsarbeiten? Mein Vermieter meint er hätte genug reagiert indem das Dach erst mal geflickt wurde. Die Aussage von der Dachdeckerfirma ist jedoch erschreckend. Ich zahle für 72 m2 565 € Warmmiete.
    Schimmelpilzbefall steht mir wohl ins Haus.
    Lieben dank für ihre Antwort

    Conny

    • Dennis Hundt
      19. Juli 2012 - 19:50 Antworten

      Hallo Conny,

      ja, Sie können aufgrund des Mangels (nasse Deck) die Miete mindern. Wie viel ist schwer zu sagen, dass kommt immer auf den Einzelfall an. Hier wage ich keine verbindliche Aussage zu treffen.

      Die Reparaturkosten am Dach und in der Wohnung trägt der Vermieter, dieser ist für die Instandhaltung verantwortlich.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Magdalena
    25. Juli 2012 - 09:08 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,
    ich arbeite bei einer Immobilienverwaltung.
    Bei einem Mieter gab es zwei Wasserschäden, zur Austrocknung liegt mir nun das Stromprotokoll mit dem verbrauchtem Strom vor.
    Die Stromkosten möchte ich nun dem Mieter erstatten, gesammelt werden die uns angefallenen Kosten dann der Versicherung vorgelegt.
    Meine Frage:
    Muss ich eine Gutschrift mit Ausweis der Umsatzsteuer erstellen oder werden die Stromkosten netto erstattet, da ich ja auch von der Versicherung nur den Netto-Betrag erhalte?
    Der Mieter bezahlt die Rechnung an die Stadtwerke jedoch brutto.
    Vielen Dank & freundliche Grüße!
    Magdalena

    • Dennis Hundt
      26. Juli 2012 - 13:29 Antworten

      Hallo Magdalena,

      für den Mieter ist die USt. ja ein „echter“ Kostenfaktor. Daher sehe ich gar keine andere Möglichkeit als dem Mieter den Bruttobetrag zu erstatten.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Betty
    20. September 2012 - 10:29 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,
    in der Innenwand meiner Küche war das Abwasserrohr defekt, sodass meine Küche abgebaut, die Wand aufgehauen und das Rohr neu ersetzt werden musste. Nun steht das Trocknungsgerät in der Küche (vermutlich für etwa 10 Tage), bevor die Wand wieder verputzt und meine Küche wieder aufgebaut werden kann.
    Einzig nutzbar ist mein Kühlschrank.
    Meine Vermieterin (Eigentümerin) hat sich nun mit der Gebäudeverwaltung in Verbindung gesetzt und meinte, dass ich kein Recht auf Mietminderung habe und allerhöchstens etwas wiederbekomme, wenn ich alle Rechnungen sammle, wo ich auswärts gegessen habe. Allerdings wurde mir das nicht im Vorfeld gesagt, sodass ich natürlich in der letzten Woche keine Rechnungen aufgehoben habe.
    Ist dies so richtig, oder habe ich dennoch einen Anspruch auf Mietminderung?
    Zu meiner Wohnsituation kann ich noch hinzufügen, dass ich eine 1-Raum-Wohnung habe, die Küche ist ein extra Raum. Die Quadratmeterzahl beläuft sich auf etwa 39.
    Vielen Dank und freundliche Grüße,
    Betty

    • Dennis Hundt
      20. September 2012 - 10:32 Antworten

      Hallo Betty,

      in meinen Augen haben Sie ganz klar ein Recht auf eine Mietminderung. Schließlich ist Ihre Küche für eine beachtliche Zeit nicht nutzbar und der Wohnwert somit erheblich eingeschränkt. Suchen Sie am besten nach entsprechenden Urteilen, die Ihnen Anhaltspunkte für die Höhe der Minderung geben können.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • alfonso
    21. September 2012 - 12:16 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,
    vor ca. 4 Wochen stellten wir fest das die Fliesen in der Küche zerbrachen. Bei genauer Überprüfung konnten wir starke Feuchtigkeit unter den Fliesen feststellen.Wir benachrichtigten unsere Gebäudeversicherung die uns empfahl eine Druckprüfung, bzw eine Kamarabefahrung zu veranlassen. Bei der Kamarabefahrungund Druckprüfung wurde festgestellt das sich unter dem Schlafzimmerfußboden ein alter Schacht befindet, welcher total versackt war und an verschiedenen Stellen Wasser austrat.Der Sachbearbeiter unsere Gebäudeversicherung sagte das der Schacht
    beseitigt werden sollte und neu angeschlossen werde. Beim öffnen der Bodenplatte stellte die beauftragte Tiefbaufirma fest das in der Bodenplatte noch eine Wasserleitung verlief, aus der an mehreren Stellen Wasser austrat. Um der anderen Ursache auf den Grund zu gehen wurde uns von der Versicherung nahe gelegt,die Küche, das Schlafzimmer, Toilette, Flur, Hauswirtschaftsraum ca. 60 cm auszuschachten. Hierbei wurden an den Abwasserleitungen mehrere Bruchstellen festgestellt. Es wurden komplett neue Abwasserkanäle verlegt. Bei der Frage wer die Kosten des Aushubs, der Erdreichentsorgung und Wiederinstandsetzung der Abwasserrohre übernehmen würde wurde uns mitgeteilt,das diese Kosten der Versicherugsnehmer bezahlen müßte.Ist das Rechtens?
    mit freudlichen Grüßen Alfonso

    • Dennis Hundt
      21. September 2012 - 18:40 Antworten

      Hallo Alfonso,

      leider kenne ich mich im Versicherungsrecht nicht aus. Da es offensichtlich um größere Schäden und Beträge geht, würde ich Ihnen eine Beratung durch einen Fachanwalt für Versicherungsrecht empfehlen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Daniela
    4. Oktober 2012 - 21:42 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    meine Frage an Sie wäre folgende: Heute ist mir in meinem Eigenheim aufgefallen, dass sich an der Aussenfassade ein großer nasser Fleck befindet, mein Mann hat daraufhin alles im Haus überprüft und festgestellt, dass die Kaltwasserleitung bei der Badewanne kaputt ist. Ich habe eine Gebäudeversicherung, muss diese denn dann jetzt für die Beseitigung des Schadens und die Instandsetzung aufkommen (in Versicherung enthalten Leitungswasser)?
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine schnelle Antwort!

    • Dennis Hundt
      5. Oktober 2012 - 17:32 Antworten

      Hallo Daniela,

      ich weiß leider nicht, ob die Versicherung für den Schaden aufkommt. Ich würde empfehlen bei der Versicherung anzufragen und vorab in die Versicherungsbedingungen zu schauen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Natascha Müller
    8. Oktober 2012 - 09:27 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    ich habe eine Wohnung mit Elektro-Dusche in meiner Küche angemietet.
    Wenn ich duschen möchte, muss diese mit einem Kabel an den Strom angeschlossen werden. So wird das Wasser geheizt. Das Wasser wird durch eine Elektropumpe abgepumpt, wenn man den Regler auf “Pumpen” stellt.
    Seit zwei Jahren habe ich keine Probleme mit der Dusche.
    Letztes Wochenende allerdings musste die Feuerwehr meine Wohnung aufbrechen, da beim Mieter unter mir von der Decke lief.
    Die Dusche hatte getropft und das Wasser konnte nicht ablaufen, da ich die Dusche nicht an den Strom anschließe, wenn ich nicht dusche. Ein Überlauf ist nicht vorhanden.
    Jetzt muss bei dem Mieter unter mir der Boden neu und die Decke neu verputzt werden.
    Mein Problem ist, dass ich keine Haftpflicht o.ä. besitze.
    Kann der Mieter den Schaden bei seiner Versicherung geltend machen? Die Dusche ist ja mitgemietet und ist nicht richtig gegen solche Möglichen Tropfen abgesichert?

    Ich würde mich über eine Antwort freuen.
    Sonnige Grüße,
    Natascha Müller

    • Dennis Hundt
      8. Oktober 2012 - 13:22 Antworten

      Hallo Natascha,

      der Fall ist schwierig. Ich könnte mir schon gut vorstellen, dass Sie als Verursacherin für den Schaden verantwortlich sind und vom Vermieter und dem Mieter der unteren Wohnung „zur Kasse gebeten werden“. Es gibt ja zwei Probleme: 1. Der Wasserhahn war nicht richtig zu oder Sie haben den tropfenden Wasserhahn nicht gemeldet / reparieren lassen. 2. Die Dusche war ohne Strom nicht um funktionsbereiten Zustand.

      Im Zweifel empfehle ich Ihnen dringend eine rechtliche Beratung.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • ursula
    8. Oktober 2012 - 22:43 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    zuerst einmal ein großes Dankeschön, dass ich mich hier an Sie wenden darf.

    Ich habe ein Reihenmittelhaus mit einem Flachdach. Das Regenwasser vom Dach wird durch ein Ableitungsrohr direkt durch das Haus bis in den Keller geleitet. Von dort aus wird das Rohr nach draußen geleitet, wo es an die Kanalisation oder in ein Gewässer abgeleitet wird.
    Das Rohr war einzementiert und bei starkem Regen sprudelte das Wasser unten am Boden raus. Nachdem die Wand aufgestemmt wurde sah man, das aus dem Knick Wasser austrat. Teilweise sind auch die Dichtungen nicht mehr in Ordnung. Jetzt hab ich erst einmal das Rohr von einer Firma abdichten lassen, was jedoch beim letzten Regen nicht viel genützt hat, da trotz Abdichtung der Keller unter Wasser stand. Nun habe ich den Schaden bei der Versicherung gemeldet und die wollen jemanden vorbei schicken der die Angelegenheit prüft.
    Ist solch ein Schaden durch die Wohngebäudeversicherung abgedeckt? Wenn ja, würden mir dann alle in diesem Zusammenhang entstandenen Kosten (Aufstemmen + abdichten) erstattet werden müssen?

    Mit freundlichem Gruß

    • Dennis Hundt
      9. Oktober 2012 - 15:55 Antworten

      Hallo Ursular,

      ich kann Ihnen leider nicht sagen, ob Ihr konkreter Schaden durch die von Ihnen abgeschlossene Wohngebäudeversicherung abgedeckt ist. Ich würde einfach bei der Versicherung anfragen. Wenn die Versicherung zuständig ist, dann sollte der Schaden auch komplett übernommen werden. Also auch mit allen Handwerkerleisten.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Nicole
    15. Oktober 2012 - 11:40 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    wir haben eine ETW im 3. OG (Flachdach). Vor zwei Jahren wurde eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. In der nachfolgenden Frostzeit bildeten sich bei uns in der Küche an der Decke (Innenwand, ca. 1 m vom Fenster entfernt) Wasserflecken. Diese vergrößerten sich immer dann, wenn es draußen geforen war und wieder begann aufzutauen. Bei Temperaturen im Plusbereich passierte nichts. Hausverwalter wurde informiert. Dieser ließ von der Dachdeckerfirma sowie auch von der Firma der Photovoltaikanlage Besichtigngen vornehmen. Diese Besichtigungen fühten aber zu keinem Ergebnis. Jetzt, wo der erste Frost schon wieder da war, sind die Flecken noch größer geworden. Wer hat jetzt die Kosten einer Leckortung zu tragen, wir als Eigentümer oder die Wohnungseigentümergemeinschaft?

    Herzliche Grüße und vielen Dank im voraus

    • Dennis Hundt
      15. Oktober 2012 - 23:00 Antworten

      Hallo Nicole,

      ich würde die Wohnungseigentümergemeinschaft in der Pflicht sehen, da der Schaden / das Loch ja offensichtlich am Dach vorliegt. Das Dach des Hauses ist Gemeinschaftseigentum und somit ist die WEG verantwortlich.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Mone
    29. Oktober 2012 - 20:00 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    ich bin soeben durch Zufall über diese Seite gestolpert und finde es super, dass Sie sich hier so viel Mühe geben!

    Auch ich habe ein kleines Problem bzgl. Feuchtigkeit. Ich wohne zur Miete. In der Wohnung über mir wurde letzte Woche ein Wasserschaden festgestellt.
    Die Wand zwischen dem Badezimmer und Kinderzimmer. war im Kinderzimmer nass. eine Wohnung ist ebenso aufgeteilt.
    Es hatte sich der Schlauch zur Wasserzufuhr im Wasserspülkasten gelöst; wie lange, das ist unbekannt.

    Die Wand im Zimmer meiner Tochter hat noch keine Wasserränder, riecht jedoch schon sehr feucht. Demnach ist auch ein Folgeschaden zu erwarten.

    Ich habe ausgerechnet diese Woche endlich einmal Urlaub (den ich mehr als nur nötig habe, da meine Nerven eh schon blank liegen) und Ferien sind auch noch.
    Nun ist zu erwarten, dass wenn morgen das Trocknungsgerät in der oberen Wohnung aufgestellt wird, dass wir hier alles andere als Ruhe bekommen werden.

    Davon abgesehen haben wir hier am Donnerstag auch noch eine Geburtstagsnachfeier mit 8 Kindern im Haus. Die Wohnung ist so schon sehr hellhörig (man hört sogar, wenn der Wasserhahn in Betrieb genommen wird, oder auch geredet wird. Was kann ich tun, um meinen unbedingt notwenigen Seelenfrieden zu bekommen?

    Was für Möglichkeiten stehen mir da offen? Morgen Nachmittag soll der Versicherungsvertreter oben sich den Schaden ansehen. Was muss ich veranlassen, was kann ich unternehmen…

    Was kann ich fordern? Zumal ich jetzt auch noch Urlaub habe und aus finanz. Gründen auch nicht wegfahren kann. Meine Vermieter (die andere sind, als aus der oberen Wohnung) möchte ich nicht gern mit einer Mietminderung belasten. Muss die Wand in dem Zim. meiner Tochter evtl. auch gleich mit Geräten getrocknet werden?

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie evtl. ein paar Ratschläge auch für mich parat hätten.

    Liebe Grüße
    Mone

    • Dennis Hundt
      31. Oktober 2012 - 12:02 Antworten

      Hallo Mone,

      Sie können sich nur an Ihren Vermieter wenden, um Abhilfe bitten und ggf. die Miete mindern. Ein Andere Möglichkeit sehe ich nicht, da Sie auch keinen anderen Ansprechpartner außer Ihren Vermieter haben.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Tina
    6. Januar 2013 - 20:17 Antworten

    Hallo Herr Hundt,
    vielleicht haben Sie ja meine Frage nicht erhalten, deshalb versuche ich es noch einmal.
    In dem Mehrfamilienhaus, in dem ich eine Eigentumswohnung habe, war in der Whg. unter mir ein Wasserschaden.
    Da kurz vorher schonmal ein Wasserschaden durch die Steigleitung war, klopfte die beauftragte Installationfirma die Wände in der Wohnung unter mit, über mir und bei mir auf.
    Letztlich stellte sich heraus, dass bei mir in der Küche an der Armatur der Spülmaschinenanschluß defekt war und dies den Schaden ausgelöst hat.
    Meine Hausverwaltung meint, die Gebäudeversicherung würde nur für die Nachfolgeschäden aufkommen, aber nicht für die Schadensursache, die im Sondereigentum entstanden ist. D.h. ich solle für die Arbeiten zur Lokalisierung des Schaden (Aufklopen und Verschließen der Wände) in allen 3 Wohnungen aufkommen. Ist mir nicht plausibel. Vielleicht können Sie mir Auskunft geben.

    Vielen Dank und freundliche Grüße

    Tina

    • Dennis Hundt
      6. Januar 2013 - 21:02 Antworten

      Hallo Tina,

      ich kann Ihnen zu den Details leider nicht viel schreiben. Ich würde selbst mit der Gebäudeversicherung Rücksprache halten und mir so selbst einen Überblick verschaffen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Roland
    21. Februar 2013 - 23:23 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    Ich bin gerade über diese Seite gestolpert und finde es Klasse, wie Sie den Leuten helfen.

    Da versuche ich es doch auch direkt mal.

    Wir haben eine vermietete Eigentumswohnung. In der Wohnung da drüber ist ein Fenster undicht, so dass Regenwasser ins Mauerwerk eindringt. In unserer Wohnung ist nun ein großer Wasserfleck, der immer größer wird. Laut der Verwaltung kann die undichtigkeit jetzt im Winter nich behoben werden, was den Wasserfleck weiter wachsen lässt.

    Meine Frage ist, wer kommt indiesem Fall für den Schaden in unsere Wohnung auf?

    Das größte Problem ist auch, dass wir nichts dagegen machen können, dass der Schaden immer noch schlimmer wird. Was können wir tun?

    Viele Grüße

    • Dennis Hundt
      22. Februar 2013 - 22:40 Antworten

      Hallo Roland,

      ich würde den Druck auf die Verwaltung erhöhen. Selbst wenn der Schaden nicht vollständig behoben werden kann, so ist vielleicht eine provisorische Lösung möglich um den Schaden zu beheben und den Fleck im Anschluss zu trocken. Wer für den Schaden aufkommt, kann ich leider nicht sagen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Uschi Kromm
    15. März 2013 - 16:46 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    ich bin Mieterin einer Lagerhalle zur Hälfte, muss ich die ganze Gebäudeversicherung bei meiner Nebenkostenabrechnung zahlen oder nur ein Anteil, muss der Hallenbesitzer auch ein Teil der Gebäudeversicherung zahlen, wenn Sie hier eine Antwort für mich hätten wäre sehr schön. Besten Dank .

    Mit freundlichem Gruß
    Uschi Kromm

    • Dennis Hundt
      4. April 2013 - 12:27 Antworten

      Hallo Frau Kromm,

      schauen Sie bitte im Mietvertrag nach. Hier sollte die Umlage geregelt sein.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Sabine Steffens
    6. April 2013 - 16:44 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    wir hatten einen Rohrbruch im Haus, der durch drei Etagen ging. Es wurde ein neues Abwasser-Rohr eingezogen und in der letzten Woche wurden auch die Mauer- und Kachelarbeiten durchgeführt. Nachdem die Wände jetzt getrocknet sind, können sie wieder tapeziert und gestrichen werden.

    Meine Frage: Kann ich von der Versicherung die Kostenübernahme für den gesamten Raum verlangen, da der ja komplett neu tapeziert /gestrichen werden muss? Wir können ja schlecht in Räumen leben, in denen nur die direkt betroffene Zimmerecke „geflickt“ wurde.

    Danke für die Unterstützung!
    Sabine Steffens

  • Uwe C.
    5. Juni 2013 - 14:37 Antworten

    Hallo,
    In unserer selbst genutzten Immobilie ist der Schlauch vom Eckhahn zur Mischbatterie defekt. Dieser hat vermutlich über Monate langsam vor sich hin getropft. Das ausgetretene Wasser ist unter das Parkett geflossen und tritt nun an anderen Stellen von unten ans Tageslicht. Ist dieser Schaden, der durch den defekten Schlauch entstanden ist, versichert? Wenn ich den Kopf dieser Seite richtig lese, müsste es so sein. Oder regeln das die Versicherungen unterschiedlich? gibt es irgendwo eine eindeutige Rechtsprechung?
    Besten Dank für eine Rückmeldung, die ich dringend benötige.
    Uwe C.

    • Dennis Hundt
      13. Juni 2013 - 18:03 Antworten

      Hallo Uwe,

      fragen Sie einfach bei Ihrer Versicherung an, das ist das einfachste und sicherste Vorgehen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Patrick
    8. August 2013 - 11:22 Antworten

    Hallo,

    ich hatte einen Wasserschaden, da der Zulauf meiner Waschmaschine – welche ich am Vortag bei Einzug in die Wohnung vom Vormieter übernahm – platzte. Jetzt kam ein Gutachter und der Boden wurde herausgenommen. Trocknungsgeräte kommen eine Woche nach Wasserschaden für die Zeit von 2 Wochen zum Einsatz. Im Anschluss wird ein neuer Boden verlegt. Ich muss alle Möbel in der Küche (dort sind Fließen, die bleiben können) zwischenlagern.

    Die Miete ohne Nebenkosten beträgt 450 Euo. Es ist eien 1 Zimmer Wohnung mit Küche und Bad. Die Wohnfläche beträgt zirka 45 qm.

    Wie hoch kann ich nun Mietminderung einfordern?

    Vielen Dank für das tolle Forum und Ihre kompetente Hilfe!

    • Dennis Hundt
      16. August 2013 - 21:19 Antworten

      Hallo Patrick,

      Sie haben den Schaden ja verursacht, hier sehe ich keine Möglichkeit der Mietminderung. Im Zweifel sollten Sie einen Anwalt fragen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Bettina
    21. August 2013 - 11:00 Antworten

    Hallo,
    ich war 2 Wochen im Urlaub und als ich nach Hause kam hatte ich einen Wasserschaden. Ausgelöst wurde dieser durch einen geplatzten Schlauch am Kühlschrank mit Eiswürfelfunktion, der an die Wasserleitung angeschlossen ist. Kommt hierfür die Gebäudeversicherung auf?
    Eine Hausratsversicherung habe ich nicht.

    • Dennis Hundt
      23. August 2013 - 18:50 Antworten

      Hallo Bettina,

      für den Schaden, den Sie an fremden Eigentum anrichten, haften Sie (bzw. Ihre Haftpflichtversicherung -> die jeden haben sollte).

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Astrid Hasken
    9. September 2013 - 09:02 Antworten

    Hallo,

    Wir haben einen Wasserschaden im Haus, im Moment wird alles getrocknet. Unsere Wohngebäudeversicherung über nimmt den schaden. Wir hatten eine Firma da die hat einen Kostenvoranschlag gemacht. Die Versicherung war einverstanden. Aber wir wollen das in eigen Leistung fertig machen. Da sagte uns die Versicherung sie würden uns 60% von der Nettosumme geben ( vom Kostenvoranschlag der Firma). Ich finde das etwas wenig. Müssen wir das so hinnehmen? Was können wir machen? An wen wendet man sich?

    Danke schon mal in voraus.

    Mit freundlichen Grüßen

    Astrid Hasken

    • Thomas Danowsky
      12. November 2013 - 22:38 Antworten

      Hallo Herr Hundt,
      ich habe folgendes Problem : In meinem Mietshaus ist zum wiederholten mal ein Wasserschaden in bzw. durch die Duschkabine erfolgt.Der letzte Schaden ist vor ca. einem Jahr von einer Fachfirma repariert worden ( neue Amertur und Duschkabine und Fliesenfugen mit Silikon neu abgedichtet)Die Wand und der Boden ist getrocknet worden. Die Dusche steht auf Holzdielen der mit einem PVC Teppichboden ausgelegt ist. Erst jetzt ist die Dusche demontiert worden, um zu sehen woher das Wasser kommt und ob der Boden schadhaft ist. Die selbe Fachfirma hat gegenüber meiner Versicherung geäußert, dass der Grund wohl eine undichte Silikonfuge ist , die sie ja selbst erst vor ca einem Jahr erstellt hat.!!!. Die Versicherung möchte den jetzigen Schaden nicht übernehmen, da es ja kein Leitungswasserschaden ist.Was kann ich in diesem Fall machen? Kann ich die Fachfirma belangen, da sie ja wohl nicht fachmännisch gearbeitet hat , oder muss die Versicherung doch den Schaden übernehmen oder muss ich den Schaden selbst übernehmen und bleibe auf den Kosten sitzen? Oder kann ich den Mieter belangen,wg.zu später Meldepflicht!????
      Ich bin gespannt auf Ihre Antwort und verbleibe bis dahin
      Mit freundlichen Grüßen
      Thomas Danowsky

  • Lucia Mihalache
    16. Oktober 2013 - 21:28 Antworten

    Lieber Herr Hundt,

    vielen Dank für Ihr großzügiges Angebot, Fragen aller Art in der Hausverwaltungssache zu beantworten. Mein Probem ist folgendes:

    Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus zu Miete. Meine Wohnung ist im EG und hat einen Garten, den ich zu pflegen habe. Der Garten enthält u.a. auch eine Zypressenhecke. Weil das Haus einen Außerwasserhahn besitzt, habe ich die Eigentümerversammlung gebeten, gegen Entgelt des Wasserverbrauches die Nutzung des Wasserhahnes zu gestatten, um die Bäume in den heißen Tagen des Jahres zu bewässern. Mein Antrag wurde unter der Begründung abgelehnt, dass ich den Gartenschlauch durch meine Wohnung (Badezimmer-Flur-Wohnzimmer) ziehen könnte und sollte.
    1. Ist der Anschluß eines 25 m langen Gartenschlauches in einer Wohnung überhaupt zulässig? und
    2. Kann eine Institution wie die Eigentümerversammlung mich verpflichten, die Gartenpflege mit dem Wassertransport durch die Wohnung zu erledigen?
    Ich betone: es geht nicht um Wassermengen für ein paar Blumen, die mir einer Gießkanne begossen werden können, sondern um eine ca. 10 m lange Bäumenhecke.

    Mit bestem Gruß

    Lucia Mihalache

  • Maria Kroth
    6. August 2014 - 13:06 Antworten

    Ich habe folgendes Problem. Anfang Juli wurde in meiner Eigentumswohnung einen wohl schon seit Monaten laufenden Wasserschaden in der Badwand nur entdeckt, weil das Wasser schon von meiner Erdgeschosswohnung in den Keller einer anderen Eigentümerin lief. Wir haben eine Wohngebäudeversicherung, deren Gutachter auch zeitnah da war. Drei Wochen standen jetzt die Trockengeräte und nun soll eigentlich der Rückbau beginnen. Bisher hat alles halbwegs gut geklappt mit Versicherung. Kosten für Reparatur auch bereits auf dem WEG-Konto. Am Termin vor Ort hat mir der Gutachter auch mündlich Recht gegeben (leider ohne Zeugen) dass – da die Wohnung ein offener Raum ist (sprich Flur, Wohn- und Esszimmer offen), auch wenn nur bis zur Hälfte des Flures der Laminat beschädigt war und rausmusste, kein optischer Mangel hinzunehmen wäre, sprich auch der verbleibende Laminat des restlichen Raumes raus muß und erneuert wird.. Jetzt heißt es, ich muß hinnehmen dass mitten im Flur eine Blende eingezogen wird und nur der restliche Laminat der beschädigt wurde, ersetzt wird. So optisch verunstaltet kann ich die Wohnung jedoch nur minderpreisig verkaufen. Wie verhält sich da die Sachlage? Bin alleinerziehend und kann mir nicht so einfach 42 qm Laminatarbeiten oder einen Anwalt selbst leisten. Bräuchte dringend Hilfe!

  • Daniel
    25. November 2014 - 15:08 Antworten

    Am 14.05.2014 habe ich meiner Wohngebäudeversicherung einen Wasserschaden im 2. OG meines Einfamilienhauses gemeldet. Sachverständiger etc. haben sich den Schaden angesehen, Angebote wurden reingeholt. Dennoch kam es aufgrund des großflächigen Sturmschadens im Juni 2014 zu einer Verzögerung, so dass hoffentlich noch vor Weihnachten die Arbeiten begonnen und abgeschlossen werden können.

    Nichts desto trotz ist seit Mitte Mai das Badezimmer (ca. 8qm) nicht nutzbar.

    Kann ich für den entstandenen Ausfall Geld von meinem Versicherer verlagen, da augenscheinlich dieser auch an der langen Verzögerung schuldfähig gemacht werden sollte.

    Danke für eine Einschätzung sowie über den skizzierten Weg zu einer Lösung.

    MfG

    • Dennis Hundt
      26. November 2014 - 04:49 Antworten

      Hallo Daniel,

      lassen Sie sich am besten von einem Anwalt beraten, der sich auf Versicherungsrecht spezialisiert hat. Tut mir leid, dass ich hier nicht mehr für Sie zum kann.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • David
    13. Januar 2015 - 14:58 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    Ich würde mich sehr über eine kurze Einschätzung/Rat zu folgendem Fall freuen:

    Wir leben seit fast 5 Jahren im Ausland. In D besitzen wir ein 3 Familienhaus, bei der wir in der unteren Etage wohnen. Während unserer Abwesenheit passt die Schwiegermutter auf unsere Wohnung auf. Während eines Urlaubes bei uns, ist ein Wasserfilter an unserem Kühlschrank (mit Wasserabfluss) gerissen. Durch das nichtbemerken des Risses ist nun ein erheblicher Schaden in unserer Wohnung entstanden. Die küche (Wert ca. 15000€) sowie unser Esszimmer und Wohnzimmer sind durch den Wasserschaden so gut wie ruiniert, da sämtliche Möbel Wasser aufgesogen haben. Meine Frage, übernimmt meine Versicherung den entstandenen Schaden oder muss ich mich darauf vorbereiten, das diese den Schaden wegen grober Fahrlässigkeit ablehnt? Hätte ich das Wasser während meiner Abwesenheit abstellen müssen? über eine kurze Auskunft wäre ich sehr dankbar.

    • Dennis Hundt
      14. Januar 2015 - 10:44 Antworten

      Hallo David,

      ich kann Ihrer Versicherung hier nicht vorgreifen, würde den Schaden aber auf jeden Fall bei der Hausratversicherung einreichen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

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