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Wärmepumpe Kosten

Ständig steigende Energiekosten und ein erhöhtes Umweltbewusstsein haben dazu geführt, dass die Nachfrage unter anderem nach Wärmepumpen stark gestiegen ist.

Die für den Einbau und die Instandhaltung der Wärmepumpe entstehenden Kosten sind hierbei stark von der Größe des Hauses und dem Nutzungsumfang abhängig.

Bei der in der Regel am häufigsten verwendete Wärmepumpe handelt es ich um eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die zusätzlich zum Heizen auch zur Warmwasseraufbereitung eingesetzt werden kann.

Was kosten für eine Wärmepumpe entstehen für ein Einfamilienhaus?

  • Die Kosten die für den Einbau einer, lediglich zum Heizen genutzten Luft-Wasser-Wärme-Pumpe in einem Einfamilienhaus mit rund 150 m² Wohnfläche liegen etwa bei 12.000 bis 15.000 Euro. In dieser Summe sind in der Regel neben der Kosten für die Wärmepumpenanlage auch die Montagekosten enthalten.
  • Soll die Wärmepumpe zusätzlich auch für die Warmwasseraufbereitung eingesetzt werden, so steigen die Kosten für die Erstinvestition auf etwa 18.000 Euro.
  • Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe richtig sich unter anderem nach der Jahreszeit. So fallen die Stromkosten im Winter in der Regel etwas höher aus, als in den warmen Sommermonaten.
  • Für ein Einfamilienhaus, in dem 4 Personen leben, verbraucht eine Wärmepumpe etwa 11 kW Strom per Jahr. Je nach Stromanbieter und Tarif können hier mit jährlichen Stromkosten in Höhe von etwa 1000 Euro gerechnet werden.
  • Jedoch besteht die Möglichkeit diese zusätzlichen Kosten der Wärmepumpe durch einen speziellen Wärmepumpentarif, den immer mehr Stromanbieter ihren Kunden anbieten, zu senken.

Eine Wärmepumpe wird als recht wartungsarm eingestuft. Bei der empfohlenen jährlichen Wartung, die in der Regel je nach Größe der Anlage und Aufwand etwa 100 Euro kostet, steht vor allem die Überprüfung der Kältemittelleitungen im Augenmerk des Technikers.

Kann eine Wärmepumpe auch nachträglich eingebaut werden und ist sie sinnvoll?


Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann auch ohne großen Aufwand nachträglich eingebaut werden. Somit ist es auch möglich ältere Gebäude, die bisher ihre Wärme über eine Gasanlage oder eine Heizölanlage bezogen und deren Warmwasser durch einen Boiler oder Durchlauferhitzer gewährleistet wurde, durch den Einbau einer Wärmepumpe zu modernisieren.

Die durch den Einbau der Wärmepumpe entstehenden Kosten rechnen sich schon innerhalb weniger Jahre, nicht zuletzt, weil die benötigten Stromkosten wesentlich geringeren Schwankungen ausgesetzt sind, als beispielsweise die Preise für Heizöl.

Zudem ist der CO2-Ausstoß einer Wärmepumpenanlage bis zu 60 Prozent geringer als bei einer Gas- oder Heizölanlage, welches auch den nachträglichen Einbau aus Sicht des Umweltschutzes äußerst sinnvoll macht.

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