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Hausmeister Aufgaben

Viele Mieter sind froh, wenn Sie im Winter nicht frühmorgens vor der Arbeit Schnee schippen müssen, nicht alle zwei Wochen mit der Treppenhausreinigung an der Reihe sind oder das Mähen des Rasens übernehmen müssen.

Oftmals erledigt diese Aufgaben ein Hausmeister, dessen Kosten dann von allen Parteien eines Hauses getragen werden. Nicht selten führt dies in der jährlichen Nebenkostenabrechnung zu Unstimmigkeiten zwischen Mietern und Vermietern.

Hausmeister Aufgaben  im Überblick

Nach neuester Rechtssprechung (BGH 2008) ist es nicht mehr zulässig, einen Pauschalbetrag für den Hausmeister in Rechnung zu stellen. Der Vermieter ist nun verpflichtet, die ausgeführten Tätigkeiten in der Nebenkostenabrechnung einzeln aufzulisten. Nicht umlagefähige Nebenkosten dürfen nicht in die Berechnung einfließen.

Zu den Aufgaben eines Hausmeisters, die voll umlagefähig sind, gehören zum Beispiel:

  • Reinigungsarbeiten und Kehrdienst: Kellerräume, Treppenhaus, Straße usw.
  • Gartenpflege: Rasen mähen, Hecken schneiden usw.
  • Kontrolle des Gesamtzustandes der Immobilie sowie der Außenanlagen, (Tief-)Garagen und Stellplätze
  • Überwachung der Heizungsanlage (ausreichend Heizenergie vorhanden, Wasser nachfüllen)
  • Mülldienst

Nicht in die Nebenkostenabrechnung miteinbezogen werden dürfen jedoch anfallende Kosten für folgende Tätigkeiten:

  • Reparaturen am Gebäude
  • Verwaltungstätigkeiten
  • Besichtigungstermine für Wohnungsinteressenten

Kosten für den Hausmeister in der Nebenkostenabrechnung

Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes sind nur normale Hausmeistertätigkeiten umlagefähig, beispielsweise die oben genannten Reinigungs- und Gartenarbeiten. Alle Tätigkeiten, welche die Instandhaltung, die Instandsetzung, die Erneuerung oder Verwaltungsaufgaben betreffen, gehören nicht zur List der umlagefähigen Nebenkosten.

Erhält der Mieter eine Abrechnung, in der solche Kosten umgelegt werden sollen kann der Mieter Widerspruch gegen der Betriebskostenabrechnung einlegen. Hier finden Sie einen Musterbrief für den Widerspruch gegen die Betriebskostenabrechnung.

Des Weiteren hat der Vermieter zu beachten, dass die Kosten für den Hausmeister dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit gehorchen und ortsüblich sein müssen. Der Vermieter muss daher genau aufzeigen können, in welchem Umfang der Hausmeister welche Aufgaben erfüllt hat, die Nennung reiner Prozentsätze ist nicht gültig (z.B. 70% der Tätigkeiten bestanden aus Reinigungsarbeiten).

Die Hausmeisterkosten in der Nebenkostenabrechnung bestehen dabei aus dessen Vergütung (einschließlich der Sozialbeiträge) und anderweitiger geldwerter Leistungen (wie zum Beispiel Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld).



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47 Antworten auf "Hausmeister Aufgaben"

  • Elisabeth Lautenschlager
    26. Januar 2012 - 01:48 Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich hoffe Sie können mir eine Antwort geben.
    Ich habe eine Wohnung im Hochhaus. Der Heizofen ist kaputt weil man nicht rechtzeitig Öl aufgetankt hat. Der Hausmeister hat nicht darauf geachtet und rechtzeitig den Öltank aufgefüllt. Das ist doch seine Aufgabe?
    Meine frage wer soll die Kosten dafür übernehmen? Der Schuldige – Hausmeister, oder wir Eigentümer?
    Bedanke mich im voraus für die baldige Antwort.

    Mit freundlichem Gruß
    El. Lautenschlager

    • Dennis Hundt
      26. Januar 2012 - 09:02 Antworten

      Hallo Frau Lautenschlager,

      danke für Ihre Frage. Ob der Hausmeister verantwortlich ist, wir sich sicherlich davon abhängig sein, was im Vertrag mit dem Hausmeister vereinbart wurde. Ist die regelmäßig Prüfung der Heizung / des Heizölstandes vereinbart, muss er natürlich auch prüfen. Hier muss man ganz klar die Verträge checken.

      Pauschal kann man sicherlich nicht sagen, dass das der Verantwortungsbereich des Hausmeisters ist.

      Viel mehr kann ich dazu leider nicht schreiben.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Alfred Simmet
    2. Februar 2012 - 16:11 Antworten

    In einer Wohneinheit mit 60 Neubauwohnungen ist der Hausmeister mit einem Gehalt (kein Lohn) zu ortsüblichen Tarifen (sehr wirtschaftlich) angestellt. Wenn er es zeitlich einrichten kann, so macht er auch schon mal kleine Reparaturen im Sinne aller Bewohner, die teils individuell oder auch gemeinschaftlich davon profitieren.
    Kann nun ein Mieter, obwohl er selbst diese Dienstleistung schon mehrfach in Anspruch genommen hat, das Hausmeistergeld um 15% kürzen, weil seiner Meinung nach der Hausmeister kleine Reparaturen ausführt, die gemäß den gesetzlichen Regelungen nicht zur Aufgabe des Hausmeisters gehören? Hierzu würden gemäß Mieterbund nur Überwachung, Gartenarbeit, Kehrdienst und weitere unbedeutende Tätigkeiten gehören.
    Vielen Dank für Ihre Stellungnahme.
    Alfred Simmet

    • Dennis Hundt
      2. Februar 2012 - 16:31 Antworten

      Hallo Herr Simmet,

      danke für Ihren Kommentar. Vorab, hier finden Sie einen Artikel von mir, zu den Hausmeisterkosten in der Nebenkostenabrechnung.

      Sie haben Recht, es dürfen nur gewisse Teile der Hausmeistertätigkeiten umgelegt werden. Ihr geschilderter Fall ist ja recht speziell, von daher kann ich hier nicht verbindlich Stellung beziehen, kann Ihnen aber meine persönliche Einschätzung mitteilen.

      Ich denke, Ihr Mieter darf die Hausmeisterkosten entsprechend kürzen. Sie als Eigentümer sind für die Instandhaltung der (Mieter)Wohnung verantwortlich. Daher müssen Sie die Kosten für die Reparaturen tragen.

      Aber: Sie können diese Pflicht natürlich in gewisser Weise an den Mieter abgeben – Stichwort: Kleinreparaturen. Wenn Sie eine derartige Vereinbarung getroffen haben, dann muss sich Ihr Mieter auch um die Reparatur kümmern, in dem er die Arbeiten selbst ausführt oder einen Fachmann beauftragt. Wenn er sich für den Hausmeister der Wohnanlage entscheidet, muss er diesen auch separat für die Leistungen bezahlen.

      Klingt alles ein bisschen Kleinkariert, aber das ist meine Einschätzung zu Ihrer Schilderung. Kurz und knapp: Der Mieter kann die Kosten kürzen, darf dann aber nicht erwarten, dass der Hausmeister nochmal für Ihn tätig wird. (bzw. das Sie ihm den Hausmeister zur Verfügung stellen)

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • S. Schmidt
    17. April 2012 - 19:13 Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    zusätzlich zu meinem Mietvertrag habe ich eine Vereinbarung für diverse Hausmeistertätigkeiten mit meinem Vermieter, für die ich einen monatlichen Rabatt von 150 € auf meine Kaltmiete bekomme. Jetzt habe ich die Betriebskostenabrechnung erhalten, in der für Hausmeistertätigkeit ein Betrag ca. 600 € im Jahr anteilig für meine Wohnung berechnet sind. Kann ich als Mieter gegen diese Position der Betriebskostenabrechnung in Widerspruch gehen, ich würde mich ja dann selbst bezahlen?
    Vielen Dank für Ihre Stellungnahme im Voraus. S. Schmidt

    • Dennis Hundt
      17. April 2012 - 19:36 Antworten

      Hallo Frau Schmidt,

      ich würde sagen, Sie müssen Sie Kosten als Mieterin tragen. Ansonsten wären die anderen Mieter auch im Nachteil. Die Frage ist aber, ob die als Hausmeisterin nur Arbeiten ausführen, die auch umgelegt werden können? Reparaturarbeiten können zum Beispiel nicht umgelegt werden.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Sandra Geisinger
    22. April 2012 - 19:34 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    in meinem Mietvertrag, den ich im Januar unterschrieben habe, steht bei den Nebenkosten „Hausmeister: keiner“.
    Bisher hatte der Hauseigentümer die Tätigkeiten eines Hausmeisters immer selbst übernommen.
    Jetzt ist das Haus (3 Wohneinheiten) aber verkauft worden und der neue Eigentümer möchte einen Hausmeister für Gartenpflege, Bürgersteigkehrdienst, eventuell für Hausflur Putzen und allg. Hausmeistertätigkeiten beauftragen.

    Kann ich dem widersprechen, weil in meinem Mietvertrag ja bei den Nebenkosten kein Hausmeister vereinbart wurde oder hat der Vermieter das Recht, wenn es wirtschaftlich sinnvoll ist, jederzeit einen zu beauftragen und dies dann auf uns Mieter umzulegen?

    Danke für Ihre Hilfe,
    Sandra Geisinger

    • Dennis Hundt
      22. April 2012 - 21:41 Antworten

      Hallo Frau Geisinger,

      ich denke es geht in Ihrem Fall nicht so sehr um den Posten „Hausmeister“. Viel mehr ist entscheidend, ob die Positionen „Gartenpflege“, „Außen- und Innenreinigung“ usw. in Ihrem Vertrag genannt sind. Denn diese Arbeiten muss ja nicht zwingend der Hausmeister erledigen. Oftmals werden hierfür Fremdfirmen beauftragt.

      Sind diese Positionen in Ihrem Mietvertrag nicht verankert, brauchen Sie die Posten auch nicht zu bezahlen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Kai
    25. Mai 2012 - 14:36 Antworten

    Hallo,
    wir haben einen Hausmeister der im Haus mit wohnt. Bei uns wurden Gartenarbeiten durchgeführt, die der Hausmeister allerdings nicht erledigt hat, sondern eine externe Firma.
    Z.B. das Heckeschneiden. Diese Koste wurden voll auf uns Mieter umgelegt. Des weiteren wurde ein Baum entfernt, der beim Nachbar die Fliesen zerstörte, dieses wurde auch umgelegt. ist das alles rechtens? Benötige dringend Hilfe.

    Vielen Dank

    • Dennis Hundt
      29. Mai 2012 - 10:18 Antworten

      Hallo Kai,

      die Gartenarbeiten durch eine externe Firma sind vollkommen in Ordnung, hier ist der Vermieter nicht an den Hausmeister gebunden. Die Fällung eines Baumes und die Umlage über die Nebenkosten ist zumindest umstritten. Da hier von einer Gefährdung fremdem Eigentums auszugehen ist, sehe ich diese Kosten eher beim Vermieter als in den Nebenkosten.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Kai
    1. Juni 2012 - 14:16 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    was kann ich denn meinem Vermieter als schlagkräftiges Argument um die Ohren werfen, damit er seine Abrechnung nochmals überarbeitet?

    Viele Grüße

    Kai Jenrich

  • Katrin
    8. Juli 2012 - 20:46 Antworten

    Hallo,
    ich habe meine Abrechnung für das Jahr 2011 bekommen. Mir ist der Posten für den Hauswart mit 64.307,46€ ins Auge gestochen und ich habe einen Einspruch an meine Genossenschaft geschrieben. Die haben mir jetzt geantwortet und gemeint, dass es sich um zwei Hauswartsgehälter handelt. Da es sich um eine Wohnanlage handelt und gemessen an der Aufgänge und Wohnungen seien diese Kosten angemessen.

    Ich finde das aber trotzdem noch sehr hoch. Ich weiß, das der Hausmeister die Reinigung einmal die WOche durchführt.
    Darf denn die Genossenschaft beide Hauswartsgehälter umlegen? Entspricht das bei den Kosten noch dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit?

    Bitte dringend um Antwort, da ich nirgend im Internet etwas finden kann, ob 2 Hauswarte rechtens sind?
    Viele Grüße Katrin

    • Dennis Hundt
      8. Juli 2012 - 21:49 Antworten

      Hallo Katrin,

      leider kann ich überhaupt nicht einschätzen, ob die Gehälter gerechtfertigt sind. Es kommt einfach auf die Größe der Wohnanlage und auf die Leistungsumfang des Hausmeister an. Im Zweifel sollten Sie bei Ihrer Genossenschaft die Belege / Stundenzettel für die Hausmeistertätigkeit einsehen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Katrin
    9. Juli 2012 - 09:39 Antworten

    Vielen Dank für die schnelle Antwort..
    Das werde ich wohl auch machen. Einsicht in die Belege dürfen sie mir ja nicht verweigern.

    Aber ist es denn rechtens dass sie 2 Hauswartgehälter abrechnen? Da kann ich ja froh sein, dass sie nich noch n dritten angestellt haben 🙂

    Selbst bei 2 Hauswartgehältern liegt der €/qm laut Betriebskostenspiegel 2011 zu hoch. Laut der Gesamtwohnfläche von allen und den rd 64.T € Gehalt, bekommen sie 0,24€ pro qm und Monat. Der Betriebskostenspiegel besagt einen Durchschnitt von 0,18€.

    Das ist doch dann nicht mehr wirtschaftlich.

    Gruß Katrin

  • Björn
    21. August 2012 - 21:41 Antworten

    Guten Tag

    In unserer aktuellen Betriebkostenabrechung wurden folgende Posten einzelnd aufgeführt:

    – Gartenpflege/Winterdienst
    – Hausreinigung

    zusätzlich seit diesem Jahr:
    – Hausmeister

    Ich dachte Gartenpflege/Winterdienst & Haureinigung gehören zu den Hausmeister-Tätigkeiten.
    Darf nun ein extra Posten „Hausmeister“ aufgeführt werden ?
    Vielen Dank.

    MfG Björn

    • Dennis Hundt
      22. August 2012 - 07:39 Antworten

      Hallo Björn,

      es können durchaus umlegbare Hausmeisterkosten entstehen, die nichts mit der Hausreinigung, dem Gartenservice und dem Winterdienst zu tun haben. Allerdings beleibt dann tatsächlich nicht mehr viel über. Zum Beispiel die Kontrolle und Wartung der Heizung, Reinigung der Außenanlagen. So was würde noch übrig bleiben.

      Im Zweifel sollten Sie sich die Arbeitsnachweise des Hausmeisters zeigen lassen, um die Umlagefähigkeit zu prüfen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Stefanie
    28. August 2012 - 11:30 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    auch ich habe aus aktuellem Anlass eine Frage zu o.g. Thema.
    Wir bekamen gerade die Betriebskostenabrechnung 2011, bei der auch uns Mietern die hohen Kosten für den Hauswart aufgefallen sind, ebenso die extra in Rechnung gestellten Gartenpflege- sowie Schneebeseitigungskosten sowie die Materialkosten für beides (separat aufgeführt).

    Nun verhält es sich bei uns so, dass der „Hauswart“ ein älterer Herr aus der Mietergemeinschaft ist, der sich – seine kleine Rente damit aufbessert.
    Leider ist es jedoch so, dass unser „Hauswart“ die ihm übertragenen Aufgaben wenig bis gar nicht ausführt. Er pflegt den Garten nicht, reinigt das Treppenhaus nicht, schon gar nicht nass und oben im Dachgeschoss, wo u.a. ich wohne, wird gar nicht gereinigt, weil dort Teppichboden verlegt ist und er keine Lust zum Sauegn hat.

    Die Schneebeseitigung ließ im Winter auch zu wünschen übrig und wurde teilweise auch von einer Fremdfirma (Ruwe) erledigt.

    Nun fragen wir uns, warum wir die Kosten für das Nichterfüllen der Aufgaben tragen sollen.

    Was können wir tun?
    Einspruch gegen die Abrechnung einlegen, Miete kürzen, Frist setzen, Fotos machen etc?

    Wir wollen das nicht länger hinnehmen und in einem dreckigen Haus wohnen und noch dafür bezahlen..

    Danke für eine kurze Beratung.

    Beste Grüße

    • Dennis Hundt
      29. August 2012 - 12:53 Antworten

      Hallo Stefanie,

      ich denke Sie haben einen Anspruch auf die korrekte Ausführung der Arbeiten, schließlich zahlen Sie dafür. Es wird allerdings schwierig jetzt über das gesamte Jahr 2011 zu sprechen. Wenn ein Mangel vorliegt, müssen Sie diesen unverzüglich anzeigen, nur so halten Sie sich alle Optionen offen. Ich würde also ab sofort den Vermieter / die Hausverwaltung anmahnen und nach Möglichkeit „Beweise“ für die Mängel sammeln.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Claudia
    11. Oktober 2012 - 11:54 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    ich habe eine sehr hohe Nebenkostenabrechnung erhalten. Ich habe mir jetzt alle Belege geholt und sie überprüft, dabei ist mir aufgefallen, das die Kosten auf die kompletten Häuser (insgesamt 12 Häuser) auch ich mittragen muss obwohl ich mit den anderen Häusern gar nichts zu tun hab. Die Hausverwaltung meinte, da sie eine WEG sind, dürfen Sie das. Ich habe aber einen ganz normalen Mietvertrag und da steht nichts von einer WEG drin. Ist das rechtens?

    Wie verhält sich das mit dem Umlageschlüssel? In meinem Mietvertrag steht dazu folgendes: “ Alle anderen Kosten werden nach dem Verhältniss der Wohnfläche, nach Anzahl der Personen oder nach Wohneinheiten pauschal umgelegt“

    Was heißt das?

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Antwort.

    LG Claudia

    • Dennis Hundt
      12. Oktober 2012 - 17:11 Antworten

      Hallo Claudia,

      wenn die Häuser eine Wirtschaftseinheit bilden kann es schon sein, dass die Nebenkostenabrechnung über alle Häuser hinweg erstellt wird. Die Umlageschlüssel in Ihrem Mietvertrag sind die gängigen Schlüssel.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

      • Claudia
        15. Oktober 2012 - 17:14 Antworten

        Hallo Herr Hundt,

        können Wirtschaftseinheiten bei mehreren Häusern gebildet werden, wenn die Wohnungen unterschiedlichen Eigentümern gehört (Wohnungseigentum)? Mir selber gehört die Whg nicht, ich bin nur Mieter.

        Muss bei der Nebenkostenabrechnung ein besonderer Vermerk sein, um welche Häuser es geht bei der Wirtschaftseinheit?

        Muss ich bei den Hausmeisterkosten die Wohnungsmiete vom Hausmeister mittragen? Weil die Wohnunhgsmiete mit reingerechnet wurde…

        Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar?

        • Dennis Hundt
          16. Oktober 2012 - 15:14 Antworten

          Hallo Claudia,

          eine Eigentümergemeinschaft (viele Eigentumswohnungen, die mehren Eigentümer gehören) kann sich durchaus über mehrere Häuser erstrecken und so eine Wirtschaftseinheit bilden.

          Zum Hausmeister: Hier könnte ich mir vorstellen, dass die Hausmeister mietfrei wohnt, dafür aber weniger Lohn bekommt. Wenn dem so ist, könnte ich mich vorstellen, dass die Wohnkosten (anstelle des Lohn) umgelegt werden können. Das ist aber eher eine Vermutung.

          Viele Grüße

          Dennis Hundt

  • Michael M.
    12. Oktober 2012 - 11:24 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    wir wohnen in einem 4 Parteien Haus in München und haben dort die Tätigkeiten der Treppenreinigung und des Winterdienstes wechselweise übernommen.
    3 der Parteien sind Eigentümer und wir sind Mieter.
    Nun wurde im letzten Jahr bei der Eigentümeversammlung, bei der wir als Mieter nicht anwesend waren, beschlossen, einen Hausmeister für die Treppenreinigung, winterdienst usw. einzustellen. Darüber wurden wir als Mieter aber in keinster Weise informiert. Es gab lediglich einen Hinweis des neuen Hausmeisters am schwarzen Brett das er ab November 2010 seine Tätigkeit aufnimmt. Von unserem Vermieter wurden wir nie informiert haben aber auch unsere Dienste nicht mehr gemacht. Nun, mit der Betieibeskostenrechnung für 2010 sind die Hausmeisterkosten aufgeführt und auf uns anteilig umgelegt worden.
    Ist das rechtens wenn man uns nicht schriftlich durch den Vermieter darüber informiert hat?
    Ein Hinweis vom Hausmeister hat doch hier keine rechtliche Grundlage, oder?
    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

    Beste Grüße Michael

    • Dennis Hundt
      12. Oktober 2012 - 16:40 Antworten

      Hallo Michael,

      ich denke ein Aushang im Treppenhaus kann durchaus als Information verstanden werden. Wichtiger ist allerdings, dass Sie in Ihren Mietvertrag schauen, ob die Umlage von Winterdienst und Treppenhausreinigung vereinbart ist. Ist im Mietvertrag die Ausführung durch Sie als Mieter vereinbart, kann der Vermieter die Mietvertrag nicht eigenmächtig ändern.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Lisa
    17. Dezember 2012 - 12:32 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,
    Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus, mit 10 Mietparteien, auf der Nebenkostenabrechnung sind 250 euro Hausmeisterkosten aufgeführt (pro Mietpartei) , was wir als nicht gerade wenig empfinden, dafür das dieser nur einmal die Woche Aschtonnen raus und wieder rein bringt!
    Ist der Hausmeister dazu verpflichtet die Treppenreinigung zu übernehmen?

    Liebe Grüße

    Lisa

    • Dennis Hundt
      18. Dezember 2012 - 13:30 Antworten

      Hallo Lisa,

      der Hausmeister ist zur Ausführung der Aufgaben verpflichtet, für die er beauftrag und bezahlt wird.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Walter
    5. Januar 2013 - 11:47 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    ich bin Vermieter und Hausmeister zugleich. Was muss ein Arbeits- bzw. Stundennachweis enthalten wenn ich Hausmeisterdienste verrichte ? Ich schreibe alle Tätigkeiten und Stunden in meinen Arbeitskalender, wie ein Tagebuch zu sehen, und übertrage dann diese in meinen Computer als Zusammenfassung. Reicht am Jahresende dann diese Zusammenfassung als Abrechnunggrundlage für die Betriebskostenabrechnung aus?

    Ich bitte um Rückinfo und bedanke mich im Voraus für Ihre Bemühungen!

    MfG

    Walter

    • Dennis Hundt
      5. Januar 2013 - 19:40 Antworten

      Hallo Walter,

      schreiben Sie alles so detailliert wie möglich auf, bewahren Sie alle Unterlagen auf. In die Nebenkostenabrechnung bringen Sie natürlich nur die Kurzform ein. Wenn ein Mieter Fragen hat, können Sie Ihre Aufzeichnungen zur Einsicht zur Verfügung stellen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Ingrid
    18. Januar 2013 - 13:33 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    ich wohne in einer Wohnanlage mit 16 Wohneinheiten und wir haben seit einem Jahr einen neuen Hausmeister. (Rentner)

    Seit einer Woche haben wir Schnee mit tgl. Neuschnee, der Hausmeister hat sich noch nicht einen Tag sehen lassen.
    Erschwerend kommt hinzu. dass wir eine sehr steile Grundstücksaus-/einfahrt haben.
    Ohne ständiges Räumen und Streuen ist diese nicht passierbar. Wir müssen schon unsere Autos an der ebenfalls ungeräumten Straße (Wohnstraße/Sackgasse ohne Gefälle, Stadt räumt aus diesem Grund nicht) abstellen, ansonsten kommen wir morgens nicht zur Arbeit. Unsere teuer bezahlten Carports u. Stellplätze können wir so nicht benutzen und an der Straße besteht erhöhte Schadensgefahr.
    Auch der Gehweg wird nicht geräumt.
    Die Hausverwaltung kann den Hausmeister angeblich nicht erreichen und sorgt auch nicht für anderweitige Abhilfe. Gestern haben die jüngeren Mieter gemeinsam, mehrere Stunden lang, gründlich geräumt und gestreut. Wir befürchten nur das dies eher dazu führt, dass die HV erst recht für keine Abhilfe sorgt!?

    Was können wir tun?
    Wer kommt für Sachschäden durch parken an der Straße oder durch ungeräumte Grundstücksauffahrt auf?
    Können wir die Miete mindern?
    Wer muss Bußgeld der Stadt wegen nicht geräumter Gehwege bezahlen?

    Für eine rasche Antwort wäre ich ihnen sehr verbunden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ingrid

    • Dennis Hundt
      20. Januar 2013 - 12:42 Antworten

      Hallo Ingrid,

      das sind sehr viele Frage. Grundsätzlich ist der Eigentümer / die Hausverwaltung für den Winterdienst verantwortlich. Ob Sie bei Schäden durch parken auf der Straße Schadenersatz fordern können, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Wenn ein Mangel an der Mietsache (nicht Nutzbarkeit des Carports) besteht, halte ich eine Mietminderung für nicht ausgeschlossen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Lehmann
    14. März 2013 - 17:03 Antworten

    Guten Tag Herr Hundt,
    ist das Leistungsverzeichnis des Hausmeisters eigentlich fester Bestandteil des Mietvertrages?
    Im meinem Mietvertrag ist dieser nicht zu finden und die HV weigert sich mir diesen auszuhändigen!
    Der Hintergrund sind die etwas arg „schlampigen“ Arbeiten des Hausmeisters die unerfreulicher Weise auch noch mit 2600 € im Jahr für das Haus abgerechnet werden. Deswegen würde mich Interessieren, wofür der Hausmeister zuständig ist.

    Viele Grüße

    P. Lehmann

    • Dennis Hundt
      4. April 2013 - 12:31 Antworten

      Hallo Herr Lehmann,

      nein, ein Leistungsverzeichnis eines Hausmeisters hat im Mietvertrag nichts verloren. Sie haben durchaus das Recht die Rechnungen (Grundlage für die Nebenkostenabrechnung) und die dort aufgeführten erbrachten Leistungen einzusehen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Richard Girrger
    15. März 2013 - 17:13 Antworten

    Guten Tag Herr Hundt,

    in meiner Nebenkostenabrechnung ist eine Position Mülltransport in die Position Müllabfuhr mit eingerechnet worden.
    Hier beschäftigt die Eigentümergemeinschaft einen Dienstleister der die Mülltonnen auf die Straße stellt. Ist diese Umlage i.O. ?

    Gruß

    R. Girrger

    • Dennis Hundt
      4. April 2013 - 12:26 Antworten

      Hallo Herr Girrger,

      ich denke diese Kosten sind unter die Position Müll einzuordnen und auch umlagefähig.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Susanne Josifek
    28. April 2013 - 19:25 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    in unserer großen Wohnanlage wurden diese Woche Probenahmeventile gemäß neuer Trinkwasserverwordnung eingebaut. Im Schreiben der beauftragten Firma stand, dass die Wohnungen nicht zugänglich sein müssen. Als die Arbeiten getätigt waren, stand plötzlich der Hausmeister mit einem Mitarbeiter der Firma vor der Wohnungstür und klingelte. Da ich darauf nicht eingestellt war, habe ich die Wohnungstür nicht geöffnet. Daraufhin hat der Hausmeister versucht, meine Wohnungstür mit einem Generalschlüssel zu öffnen. Als ich dann die Wohnungstür öffnete, sagte man mir nur, dass der Mitarbeiter der beauftragten Firma nur meine Küche und das Bad sehen wolle. Er hat dann nur kurz was notiert aber gar nichts angeschaut. Ist es überhaupt erlaubt, dass der Hausmeister gleich mit dem Generalschlüssel die Wohnungstür aufmachen darf?
    Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen

    S. Josifek

  • Natalia
    30. Juni 2014 - 14:12 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,
    Ich arbeite als Hausmeisterin in einer Wohngemeinschaft,die aus 60 Familien besteht.
    Wir sind vor drei Jahren in die Mietwohnung von WGR eingezogen.
    Damals ist die Miete um die 20% gestiegen, was zu einer Erhöhung des Hausmeistersverdienst angeblich geführt hat.
    Bei der jährlichen Eigentürmerversammlung ist die Situation zwischen WGR-Verwalter und den Eigentürmer eskaliert,was zu einem Streit führte.
    Der Verwalter hat sich verteidigt und behauptete, dass es so halt ist.
    Wenn die Miete von der Wohnung steigt(entsprechend dem Stadtspiegel),so muss auch der Lohn von dem Hausmeister angehoben werden.
    Jetzt nach drei Jahre ist die Miete wieder um 84€ bei uns gestiegen.
    Haben wir einen gesetzlichen Anspruch auf eine Lohnerhöhung?

    Mit Grüßen,
    Natalia

    • Dennis Hundt
      1. Juli 2014 - 14:00 Antworten

      Hallo Natalia,

      leider kann ich Ihnen zu Ihre Anliegen keinen Tipp geben. Sie sollten in Ihren Arbeitsvertrag schauen und sich ggf. rechtlich beraten lassen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Natalia
    1. Juli 2014 - 15:06 Antworten

    Ja, im Vertrag ist ja keine Rede davon. Die WGR behauptet jetzt, dass die Sache über die Lohnerhöhung nur die Eigentümer entscheiden dürfen.
    Was komisch ist, das vor drei Jahren bei unserem Einzug die Eigentümer garnicht darüber informiert wurden und das Lohn um 20% gestiegen ist.
    Wir verdienen gerade mal 345€ monatlich, wir kommen aus Reutlingen(Baden-Württemberg) und das finde ich für unterbezahlt.
    Was sollen wir nur tun?

    • Dennis Hundt
      15. Juli 2014 - 16:50 Antworten

      Hallo Natalia,

      suchen Sie im Zweifel einen Anwalt auf, vorzugsweise einen Anwalt für Miet- und Arbeitsrecht.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

    • Marie
      12. August 2014 - 15:11 Antworten

      Hallo Natalia,

      ich komme auch aus Reutlingen. Bei uns ist es genau umgekehrt, unsere Verwaltung scheint zu großzügig zu bezahlen. Ich bin für einen angemessene, faire Bezahlung bei guter Arbeit, aber eben nicht für eine willkürlich überhöhte.

      Die Aussage, dass die Eigentümer in der Versammlung den entgültigen Beschluss über die Hausmeistervergütung treffen, halte ich für richtig, aber die Verwaltung kann einen begründeten Vorschlag machen. Bald gilt ja Mindestlohn, dann ist eine Ausbeutung nicht mehr so leicht möglich.

      Wir bezahlen für eine kleine Wohnanlage mit – nur 10 Wohnungen (bestehend aus 2,5 u. 3,5Zi-Wohnungen) – ca. 5.500 EUR im Jahr, das macht für den Hausmeister ausbezahlt monatlich 350 EUR netto (= ca. 460 EUR inkl. Lohnnebenkosten). Bei einer 3,5 Zi-Wohnung zahlt der Mieter jetzt schwindelerregende 650 EUR Hausmeisterkosten im Jahr. Das ist Meinung nach deutlich!! zu viel. Der durchschn. monatliche Zeitaufwand dafür betrug ca. 10 Stunden.

      Daher könnte es sein, dass wir bald einen neuen Hausmeister in Reutlingen suchen, der zuverlässig arbeitet und angemessen bezahlt werden möchte. Wenn Sie einen E-Mai hinterlassen, melde ich mich, vielleicht ergibt sich ja daraus für uns beide ein Gewinn.

      Gruß Marie

  • Marie
    12. August 2014 - 16:08 Antworten

    Habe noch eine Anmerkung zu Ihrem ersten Eintrag:

    „Der Verwalter hat sich verteidigt und behauptete, dass es so halt ist.“

    So ähnliche Aussagen kenne ich leider auch von unserer Verwaltung. Vielleicht trifft man ja auf einen dummen Gegenüber der sich damit leicht abwimmeln läßt. Denke, das ist eine typische Blockadehaltung, wenn etwas das nicht korrekt gemacht wurde, vertuscht oder durchgesetzt werden soll.

    Als ich bei der Verwaltung vor Ort Einsicht in Originalbelege nehmen wollte, um die Höhe und Aufteilung der Kosten nachvollziehen, auf Korrektheit sowie Angemessenheit überprüfen zu können, sagte man mir Ähnliches und zeigte mir keinerlei Verträge, Leistungsbeschreibungen oder Rechnungen. „Des krieget Sie net. Des geht Sie nix a!“ Basta. Für so eine Aussage musste ich wochenlang auf einen für die Verwaltung passenden, einzig möglichen Termin warten. Traurig, dass einem heute ohne anwaltliche Bewaffnung oder finanziellen Druck berechtigte Interessen nicht mehr gewährt werden.

  • Nebojsa Kojic
    23. Oktober 2014 - 22:37 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    ich arbeite als Hausmeister in einem Haus mit 12 Wohneinheiten in Heilbronn (BW)..
    Zurzeit saniert man eine Wohnung in unserem Hause. Die Handwerker machen so ein Dreck, das komplette Treppenhaus ist verstaubt ,von oben bis unten, die Fenster und Fenstersimse auch. Die Handwerker machen zwar die Grobreinigung, aber es ist die Frage wer macht das Endreinigung?
    Ich als Hausmeister, oder die Eigentümerin der Wohnung?
    Vielen Dank.

    • Dennis Hundt
      24. Oktober 2014 - 13:59 Antworten

      Hallo Herr Kojic,

      ich würde mit der Verwaltung und der Eigentümerin abstimmen, das die Eigentümerin die Reinigungsmehrkosten trägt. Das würde in meinen Augen am meisten Sinn machen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Chalotta
    6. Februar 2015 - 15:03 Antworten

    Unser Hausmeister weiger sich die Stundenzettel öffentlich im Treppenhaus auszuhängen, wodurch für jeden Eigentümer ersichtlich wäre, wie viel Zeit er für was gebraucht hat.
    Unsere Hausverwaltung hat dem Beirat angeordnet diese aufzuhängen. Tat es nicht, bis ich sie hingehängt habe und sie der Hausmeister wieder abgerissen hat.
    Sind wir als WEG verpflichtet die nun folgenden in Rechnung gestellten Arbeiten zu begleichen? WIr haben keinerlei Beweis was er so macht den ganzen Tag. Die Arbeiten sind zudem nicht erkennbar, die er vorgibt getan zu haben.

    Was können wir tun?

    • Dennis Hundt
      10. Februar 2015 - 10:01 Antworten

      Hallo Chalotta,

      die Prüfung der Leistungen des Hausmeisters fällt in meinen Augen deutlich in den Bereich der Hausverwaltung und nicht in den Aufgabenbereich aller / der Eigentümer.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Thomas
    9. Februar 2015 - 22:12 Antworten

    Hallo Herr Hundt,
    wir haben seit letztem Jahr einen Hausmeister mit einem für mich viel zu hohen Stundenlohn (Rentner als Zubrot über 20,-Eur/Std.)! Das mir das zuviel ist ist eine Sache aber ich habe zwei kurze fragen welche hiermit einher gehen.
    1. Ist der Vermieter verpflichtet ein Leistungsverzeichnis für den Hausmeister zu erstellen?
    2.Muss der Vermieter auf nachfragen der Mieter die Stundennachweise mit Tätigkeiten vorlegen oder zu Einsicht bereitstellen?

    Gruß und vielen Dank

    • Dennis Hundt
      10. Februar 2015 - 09:56 Antworten

      Hallo Thomas,

      20,00 Euro die Stunde ist sicher immer noch weitaus günstiger als ein Hausmeister-Unternehmen. Wenn sich Hausmeister und Eigentümer über die Leistungen einig sind und die mündlich oder auch im Arbeitsvertrag festgehalten haben, sehe ich hier keine weitere Notwendigkeit.

      Sie haben als Mieter das Recht (spätestens nach dem Erhalt Ihrer Nebenkostenabrechnung) in die relevanten Belege Einsicht zu nehmen, inkl. Stunden- und Arbeitsnachweise für den Hausmeister.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

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